0190er Geschädigte

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mirko
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Beitragvon mirko » 08.03.2002, 20:02

Original von murral:
blockt wt-rate eigentlich solche 01033/0190xxx -Nummern auch oder fallen die durch ???



ja WT-Rate erkennt diese Kombination auch.

fidelis
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Beitragvon fidelis » 08.03.2002, 17:49

Danke für den Hinweis!
Die Adresse ist mir auch bekannt. Ich fand aber hier 3 ratsuchende Eintragungen und deshalb hatte ich mich gemeldet.
:angry:

murral
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Beitragvon murral » 08.03.2002, 17:03

blockt wt-rate eigentlich solche 01033/0190xxx -Nummern auch oder fallen die durch ???

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 07.03.2002, 11:27

Zu dem Thema gibt es auch eine Homepage mit einem Forum.
Dort wäre bestimmt der richtige Ort mit anderen die das gleiche Austauschen möchten dort zu tun.

Hier kann man das tun :


http://www.dialerschutz.de


Da dieses Forum sicherlich nicht die richtige Anlaufstelle für solche Dinge ist. Und im Internet dafür auch die entsprechenden Seiten mit Informationen dazu vorhanden sind. Was auf der erwähnten Seite der Fall ist.

Dort sind die entsprechenden Informationen rund um das Thema auch zu finden.

--
Gruß : Ralf
Zuletzt geändert von Ralf am 07.03.2002, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.

fidelis
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Beitragvon fidelis » 06.03.2002, 18:38

**** Thread geaendert bitte keine Programme von Mitbewerbern nennen ****

Ich bin neu hier und habe auf Anhieb drei 0190er-Nummern-Geschädigte vorgefunden. In allen drei Fällen scheint es sich um den selben \"Anbieter\" zu handeln, der über die inzwischen bekannte Firma dtms AG c/o nexnet Berlin seine \"Geschäfte\" abwickelt.

In meinem Falle wurde automatisch ein Programm installiert mit dem Namen \"World-Wide-Chat v31 - Der Chat nicht nur für Nachtschwärmer\". In der DFÃœ wurde eine Verbindung eingerichtet zur Rufnummer 01033 0190754026 (man umgeht die direkte 0190er Nummer mit einer Vorwahl der Telekom (01033). Darauf aufmerksam gemacht wurde ich von meinem DFÃœ-Ãœberwachungsprogramm \"*** ***\". Abgerechnet wurde von der Firma NEXNET über die Nummer 0190 016071 für sogenannte Unterhaltungsdienste, 2 Minuten und 36 Sekunden, zum Preis von 80,0001 DM zuzüglich MWSt = 92,80 DM bzw. 47,45 EURO.

Richtig ist, dass die DTAG (Deutsche Telekom AG) mit dieser Entgeltberechnung nichts mehr zu tun hat, da das Verfahren zum Inkasso von Telefondienstleistungen bestimmter Anbieter im Wege der Abtretung seit Juli 2001 an diese Firma übertragen wurde. Die DTAG hält sich da raus und verweist auf ihrer Rechnung bei Anfragen und Einwendungen gegen diese Entgelte, sich direkt an diesen Anbieter zu wenden. Postfach-Adresse, eMail-Adresse, Telefon- und Faxnummer sind angegeben.

Ich habe sofort nach Eingang der Telefonrechnung Widerspruch gegen diese Entgeltberechnung eingelegt, und zwar schriftlich per eMail, per Fax und auch noch auf dem Postwege, damit man sich nicht herausreden kann, es sei nichts angekommen. Begründung: Da es sich hierbei offensichtlich um eine Straftat handelt, bitte ich um sachdienliche Hinweise über den Anbieter und seine Adresse. Das war Anfang Dezember.

Der Installationsprozess erfolgte während ich auf einem der Kommunikationsportale (Odigo oder ICQ) weilte und ich von \"**\" die Meldung erhielt, dass eine neue Verbindung von außen hergestellt wird und ich gefragt wurde, ob ich dies abbrechen wolle. In diesem Augenblick bemerkte ich, dass sich ein Programm herunterlud. Beim Versuch, das abzubrechen, blockierten alle Programme, der Bildschirm war \"eingefroren\". So blieb mir nur noch die Möglichkeit, die Netzstecker zu ziehen, um die Onlineverbindung zu unterbrechen.

Beim Durchsuchen meiner Festplatte fand ich dieses ominöse Programm unter \"C:Windows\" sowie eine DFÃœ-Einrichtung. Die Daten habe ich gesichert, das Programm auf eine Diskette übertragen und alle Bildschirmeinstellungen mittels Hardkopie-Foto (Alt-Taste + Druck-Taste) gespeichert und Strafanzeige gegen Unbekannt, vertreten durch dir Firma Nexnet, gestellt.
Den bereits abgebuchten Rechnungsbetrag habe ich in Absprache mit der Telekom innerhalb der gesetzlichen Frist von 6 Wochen bei der Bank rückgängig gemacht und nur die von mir akzeptierten Telefonkosten der DTAG wieder überwiesen.

Auf meinen Widerspruch habe ich keine Antwort erhalten. Jetzt, nach 3 Monaten, erhielt ich die erste Mahnung von besagter Firma, der ich mitteilte, dass ich Strafanzeige gestellt habe und ich erst nach Aufklärung dieser mutmaßlichen Straftat und Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu ihren Forderungen Stellung nehme.

Ich bin der Ansicht, dass sich alle Geschädigten unter diesem Thema melden sollten, damit wir gemeinsam Schritte unternehmen, gegen diese Kriminalität im Internet vorzugehen. Auch Eure Erfahrungen sind interessant für die Kripo und erleichtern die Spurensuche, um solchen Elementen das Handwerk zu legen. Ihr könnt mich auch direkt unter eMail anschreiben. Ich würde das Material, speziell für diese Verbindung, weiterleiten.

fidelis



:bounce:
Zuletzt geändert von fidelis am 06.03.2002, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.


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