Schlenker

 Posts: 21 Rang: Lehrling |
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Original von Mirko:
Hi noi76,
ich nehme an, die Anbieter, die über die gleiche Leitung gehen, in deinem Fall Telekom, ist by Call schon möglich aber z.B. by Call Telekom und by Call QSC (Q-DSL) ist niemals möglich.
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mirko
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Hi Mirko,
es gibt eine Menge Anbieter, die die asymetrische DSL-Technik der Telekom (T-DSL) nutzen, nicht alle routen aber über den Telekom-Backbone (wie dies bei 1&1, T-Online, seit 1.10. zusätzlich GMX der Fall ist) sondern einige nutzen auch den Mediaways-Backbone (AOL, Compuserve - noch im Betatest? + einige Neuanbieter in den letzten 2 Monaten, Namen habe ich mir nicht gemerkt, siehe www.teltarif.de Auch Cyberfun und Tiscali setzen auf T-DSL auf, da weiß ich gerade nicht welcher der beiden erwähnten Backbones dort zur Anwendung kommt.
D.h. alle diese Anbieter sind mit einem T-DSL-Anschluss der Telekom zu nutzbar (sofern vorher eine Anmeldung erfolgt ist, Ausnahme T-Online-Kunden, die sofern Sie schon per Modem bzw. ISDN vorher Kunde waren, die minutenbasierten Tarife auch sofort mit T-DSL ohne weitere Schritte nutzen können).
Obwohl eine Standleitung vom Modem zur Vermittlungsstelle (Port) existiert wurde das T-DSL-Protokoll offensichtlich so modifiziert, dass über eine "Pseudo-DFÜ-Einwahl" eine Auswertung der Benutzerinformationen (User, Passwort) möglich ist. Irgendwo am oder hinter dem DSLAM (bei mir, Nähe Ravensburg, steht der in Ulm, Testprogramm ergibt: Breitband-POP ULMX12-erx) muss also diese Information abgegriffen werden und entsprechend weitergeroutet werden. In meinem Falle entweder zu T-Online (nur by call-Tarif fürs Online-Bankung) oder zu 1&1, wobei letzterer Anbieter nach Infos aus Newsgroups wohl einen eigenen Radius-Server und auch ein eigenes USA-Routing hat, also den Telekom-Backbone nur eingeschränkt mit nutzt.
Es gibt zwar bei T-DSL kein echtes call by call, aber wenn ich mich bei entsprechend vielen Anbietern, die die Telekom-DSL-Technik nutzen anmelden würde, könnte ich mich über entsprechende "Pseudo"-Dfü-Verbindungen mit den Benutzerdaten / Passworten des jeweiligen Anbieters bei diesem "einwählen" (technisch besser wohl: die Standleitung verzweigt dann irgendwo nach Auswertung der Userdaten zu diversen Anbietern).
Und damit sind wir wieder beim Thema: Ein klassischer Dialer ist nicht möglich, aber ein unseriöser Anbieter, der sich - in meinem Falle den RASPPPOE-Treiber von Robert Schlabbach bzw. bei anderen den Engel-Treiber von T-Online "krallt" (CompuServe hat nochmals einen anderen Treiber, der eine DSL-Verbindung über bzw. eine Bindung der Netzwerkkarte an das DFÜ-Netzwerk ermöglicht, Name vergessen, da ich die Beta-Software wieder deinstalliert habe) und eigene DFÜ-Benutzerdaten einrichtet, könnte natürlich diese DFÜ-Verbindung aktivieren und zu horrenden Minutenpreisen abrechnen.
Da es derzeit nur Backbones von T-Online und Mediaways gibt, würden die dem Spiel wohl nicht allzu lange zuschauen was aber ggf. davon bis dahin betroffenen Usern wenig nutzen dürfte.
Insofern ist der vorgeschlagene Gedanke, die Zugangsdaten der DFÜ-Verbindung bei T-DSL statt der sonst üblichen Rufnummer zu prüfen meines Erachtens vom Ansatz her richtig, da genau mit diesen "Unfug" betrieben werden könnte.
Inwieweit eine solche Überprüfung technisch möglich und mit sinnvollem Aufwand zu programmieren ist, kann ich nicht beurteilen, da ich mittlerweile zwar einiges zu dem Thema gelesen habe, selbst aber mit der Technik wenig zu tun habe.
QSC nutzt nicht die übliche Telekom-Technik sondern mietet meines Wissens die "letzte Meile" (und lässt damit auch keine Verzweigung zu anderen Anbietern zu) für eine symetrische DSL-Anbindung die auf anderen Protokollen basiert. Insofern ist eine by call-ähnlihche Situation wohl wirklich nur bei T-DSL gegeben.
Gruß Bertram
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